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Fragen und Antworten zu Therapienebenwirkungen

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Fragen und Antworten

Therapienebenwirkungen


Frage:  "Was kann ich bei einer Therapienebenwirkung wie Übelkeit für mich tun?"

Antwort: Zu Beginn der Therapie kann eine leichte Übelkeit auftreten. Dabei sollten die Tabletten besser mit einer Mahlzeit oder einem Glas Milch oder vor dem zu Bettgehen eingenommen werden. Schutzmedikamente gegen Übelkeit werden bei Bedarf prophylaktisch genommen (z. B. Paspertin, Vomex A, Ondansetron).

Bei vielen Personen hilft auch eine adequate Bewässerung, d. h. sie sollten viele Trinken z. B. Früchtee, hilfreich sind auch manschmal frische Zitronen, die aufgeschnitten in der Raum gelegt werden, um den duft des Raumes zu verändern. Im gleichen Bereich hilft auch Pfefferminzöl. Mit diesem Öl könnte man die Schläfen massieren. Und somit eine Beruhigung der Sinne herbeiführen. Auch eine Duftlampe mit Fichtennadelöl oder frische, fruchtige Blumendüfte können unser Empfinden deutliche verbessern. Hilfreich sind auch leichte, kleine Mahlzeiten oder das Lutschen von Lakritze bis hin zum Ingwertee.

Sofern jedoch stärkere Übelkeiten auftreten, sollte der Arzt dahingehend angesprochen werden. Im Einzelnen können medikamentöse Änderungen zur Linderung führen.


Frage: "Meine Hormone sind weg und ich habe Hitzewallungen. Was kann ich dagegen tun?"

Antwort: Hitzewallungen finden bei vielen hormonentziehenden Medikamenten statt. Es wäre häufig hilfreich bei Hitzewallungen einen Fächer für unterwegs mitzunehmen. Man sollte ebenso Koffein, Alkohol und stark gewürzte oder scharfe Speisen meiden. Ein zu heißes Baden oder duschen ist sicherlich auch nicht anzuraten. Überhitze Räume und Rauchen sollten vermieden werden. Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft helfen, die Symptome der Hitzewallungen in den Griff zu bekommen.


Frage: "Ich habe Gelenk- und Knochenschmerzen. Was kann ich dagegen tun?"

Antwort: Sofern die Gelenke nicht von einer Tumorerkrankung befallen sind, treten diese gelenk- oder rheumatoiden Beschwerden häufig bei Hormon-Veränderungen auf. Yogaübungen am Morgen und tägliche Bewegung an der frischen Luft tragen häufig zu einer Linderung der Beschwerden bei.

Zur Stabilisation der Knochen empfiehlt sich eine kalzium- und fluoridreiche Ernährung.

Sollte Sie zuvor schon unter einer Osteoporose gelitten haben, empfiehlt sich die Durchführung einer Knochendichtemessung. In Abhängigkeit von dem Wert kann man verschiedene knochenstabilisierende Substanzen nehmen bis hin zu einer halbjährlichen Bisphosphonatgabe.